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Das Kloster Vallechiara ist das Gründerhaus
der Klosterfamilie Bruderschaft Jesu und befindet sich auf den Hügeln ungefähr
dreißig Kilometer von Rom entfernt.
Die
Bruderschaft Jesu hat sich mit großer Verantwortung der Aufforderung
gestellt, das christliche Projekt in der heutigen Gesellschaft aus
geschichtlicher und konkreter Sicht zu
überprüfen und beabsichtigt, diesem
Projekt in seiner gemeinschaftlichen Dimension und seiner Verwirklichung im
täglichen Leben treu dem Evangelium einen strukturellen und operativen Inhalt
zu verleihen. Zu diesem Zwecke musste sie einen schwierigen Weg der Bildung und
der Entwicklung ihres essentiellen und konstitutiven Seins in der Kirche und der
Gesellschaft unternehmen.
1)
Wohnungen, Gebetsräume und Gästehäuser; 2)
Infrastrukturen für die verschiedenen Tätigkeiten (siehe manuelle Arbeit:
biologische Landwirtschaft, handwerkliche und künstlerische Tätigkeit). Und so wurden nach und nach verwirklicht:
Manche der genannten Infrastrukturen wurden dank der erhaltenen Fertighäuser vom Erdbeben 1976 aus den Gemeinden Friauls ermöglicht, die uns gratis oder zu symbolischen Preisen gegeben wurden.
Darauf wurde ein Gästehaus mit ungefähr 20 Zimmern errichtet, um Personen und auch Gruppen aufnehmen und beherbergen zu können, die unser Leben im Gebet, in der Arbeit und in der Brüderlichkeit mit uns teilen möchten. In der Sommerzeit ist die Möglichkeit der Unterkunft im Kloster größer, weil auch Zelte und andere Camping-Einrichtungen verwendet werden können.
Außerdem wurde
ein großes Kirchenzelt errichtet (mit einer Struktur aus
Holzleimbinder und einem Dach mit Kunststoffbeschichtung) und nur
ein Teil des alten Landhauses renoviert, das im nächsten Jahr bewohnbar und funktionell
gestaltet werden soll. Es bleibt noch viel zu tun, um unser Kloster, das stets für die gesamte Klosterfamilie
Bruderschaft Jesu
bestehen wird, zum einzigartigen, wert- und liebevollen Ort zu
machen, wohin uns
Gott geführt hat und wo er zu unserem Herzen gesprochen hat (siehe Os 2,16) ,
sowie die volle und spirituelle Schönheit, die mit lauter Stimme auch
durch die Steine zu uns ruft, dass nur Gott wirklich notwendig ist! Unser Mund soll nicht stumm werden, Gott für all das Verwirklichte in unseren begrenzten Möglichkeiten, das auch ein großes wirtschaftliches Opfer mit sich gebracht hat, zu danken: unser Dank geht auch an die verschiedenen religiösen Kongregationen und an viele andere Freunde, die uns am nächsten gestanden sind, mit einer Verbundenheit, die oft unsere Erwartungen weit übertroffen hat, wahrhaftige Instrumente göttlicher Vorsehung, ohne die wir sicher nicht die Ziele erreicht hätten und uns die Vitalität gaben, für die wir heute dem Herrn danken. |